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Exklusiv-Vertrieb der Erzeugnisse des Weinguts Ökonomierat August E. Anheuser

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Aktuell | Chronik | BilderZur Geschichte des Weinguts

August
Anheuser senior
(1845-1905)
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Anheuser
&
Fehrs
August Anheuser Senior, Sproß einer
seit Generationen renommierten
Winzerfamilie schloß sich 1869 (bis
1902) mit dem Weinkaufmann Adolf Fehrs
zusammen. Gemeinsam erreichten sie
international anerkannte höchste
Qualitätsstandards für
Ihre Weine.
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Ab 1905
konnte August Anheuser junior seine guten
Beziehungen zu seinem Onkel Mr. Adolphus
Busch (Teilhaber der weltbekannten
Anheuser Busch-Brauerei in St. Louis, USA)
nutzen.
Die
Weltkriege
Bis zum Ausbruch des 1. Weltkrieges war
der Export in die Vereinigten Staaten ein
großer Erfolg. Während des
Krieges intensivierte Anheuser seine
Weinbaumethode in Theorie und Praxis, um
in Friedenszeiten seine Exporterfolge zu
wiederholen.
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Adolf
Fehrs (1838-1902)
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August
Anheuser junior
(1872-1939)
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Nach dem
1. Weltkrieg wurde unter
französischer Besatzung auf
Schleichwegen der Inhalt der Schatzkammer
des Weingutes nach Frankfurt am Main
ausgelagert. Vor allem die Weine des
Jahrhundertjahrgangs 1921 konnten so dem
französischen Zugriff entzogen
werden. Diese Weine wurden in Frankfurt
gut eingelagert und später bei einer
grandiosen Versteigerung in Bingen
verkauft.
Die Prohibition in den USA unterbrach den
mittlerweile wieder angelaufenen Export.
Nur ganz wenige Weine durften noch,
ausschließlich für medizinische
Zwekke, nach Amerika exportiert werden.
Nach Aufhebung der Prohibition ging auch
der Export weiter.
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Doch
schon im Jahr 1939, bei Ausbruch des 2.
Weltkrieges war der Weg nach USA wieder
versperrt. In diesem Jahr starb auch
August E. Anheuser. Seine Frau Stella
(geb. Nicolaus), eine aus einer
Brauerei-Dynastie in St. Louis
gebürtige Amerikanerin und sein Sohn
Herbert übernahmen den Betrieb
gemeinsam. Von 1939 bis 1945 wurde der
Wein praktisch ausschließlich in
Deutschland vermarktet.
Gegen Ende des Krieges, am 2. Januar 1945
wurden bei einem Luftangriff die Keller
und das Gebäude schwer
beschädigt.
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Herbert
Anheuser (1903-1945)
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Ökonomierat
August Egon Anheuser (
1912-2009)
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Wiederaufbau
und
Gegenwart
1945 starb Herbert Anheuser und ein Jahr
später seine Mutter Stella. August
Egon Anheuser, der jüngste Sohn wurde
Alleinerbe. Er sorgte dafür,
daß das Unternehmen wieder in
Schwung kam, und daß die
Gebäude historisch rekonstruiert
wurden. Die Beziehungen ins Ausland
konnten wieder aufgenommen werden: Der
international hervorragende Ruf des Hauses
Anheuser hat die beiden Weltkriege
überstanden.
Auch heute überzeugt das Haus
Anheuser durch die Qualität seiner
Weine, vor allem die vielen Einzellagen
sind, nicht nur für den Kenner, ein
Begriff. Kompetente Weinberater
demonstrieren bei Weinproben zu Hause, auf
Messen und Ausstellungen immer wieder die
Vielfalt und Köstlichkeit der
Erzeugnisse des Hauses.
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